Praxis: Traumarbeit




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Traumanalyse und praktische Umsetzung

Zur Bedeutung von Träumen

Der Traum ist eine reale Existenzebene meiner Selbst - Teile parallel zu der am Tag erlebten Wirklichkeit.

Diese verschiedenen Ebenen können sich gegenseitig beeinflussen, sich miteinander verbinden und die Frage, welche Ebene die „Echtere“ ist, hebt sich auf, bei der Vorstellung der Tag wäre „nur“ der Traum und die Nacht die Realität ... Im Traum erlebte Ereignisse haben immer eine Bedeutung, die entschlüsselt werden kann und Informationen über uns, unsere Entwicklung und auch die Zukunft enthalten können. Einige Träume spiegeln unsere Erlebnisse des Alltags und Themen, mit denen wir uns innerlich auseinandersetzen, wider, während andere uns die Zukunft zeigen und in selteneren Fällen handelt es sich um Initialträume, die entscheidende Abschnitte unserer persönlichen Entwicklung kennzeichnen. Jede Begegnung, jeder Dialog, jeder Gegenstand im Traum spielt eine Rolle, die mit Hilfe von anerkannten Symboldeutungen zum Beispiel von den Begründern der Psychoanalyse Sigmund Freud, C.G. Jung, Chakra-Arbeit und auch aus kulturellen Übermittlungen, analysiert werden können (siehe auch Rubrik „Auf dem Weg - Träume“).

„Jeder Traum nimmt seinen Ursprung aus psychischer Energie, die wir nicht in Stoffliches oder Gegenständliches umsetzen, aber in Wirkliches transformieren, von dem jedes Bit, jede Informationseinheit, funktional und wirklich ist.“

„Träume bereiten eine Wende vor, die dann tatsächlich eintritt. Energie und Idee, die diese Träume tragen, führen die Änderung der Situation herbei.“

„Die Träume eines Menschen reichen viel weiter, als er weiß. Ihre Wirklichkeit ist multidimensional. Sie wirken auf Welten, denen er sich nicht bewusst ist. Sie sind jedoch ebenso konkret wie jedes Gebäude, und sind sie einmal erschaffen, können sie nicht mehr rückgängig gemacht werden ...“

Seth

Der Mahachohan

18.6.2004

Begonnen hat die Reise mit einer Darstellung meines bisherigen Lebens nicht im linearem Ablauf sondern parallel. Ich erhielt eine Einladung nach Zypern. Ich war so, wie ich jetzt bin (gleiches Alter, gleiches Aussehen etc.), nur hatte ich eine andere berufliche Tätigkeit. Angekommen sah ich mir die Gegend an, es war eine felsige Insel mit einem Berg. Auf dem Berg befand sich ein weißes großes Haus, in dem auch mein Gastgeber wohnte. In der Vorhalle des Hauses wurde ich von einem Angestellten empfangen, der mich zum Hausherrn brachte und mich ihm vorstellte. Mir gegenüber war ein älterer sehr netter Herr, wir reichten uns die Hände und sprachen ein paar Worte. Er bat mich, mich auf seinem Grundstück aufzuhalten. Es befanden sich dort mehrere Personen auf der Insel und auf dem Grundstück. Einige hatten ihre Tätigkeiten und anderen waren aus verschiedensten Gründen dort, die mir unklar blieben und anscheinend ihnen auch.

Der ältere Herr kam zu mir in den außerordentlich perfekt gepflegten Garten, der am Rand einer Klippe endete. Der Mann lächelte und ging an mir vorbei. Auf einmal stürzte er die Klippe hinunter. Ich lief hinterher und sah noch wie sein Körper auf die Felsen prallte und dann ins Wasser sank. Erschrocken und unter Schock rannte ich den Berg runter und schrie: „Nein, Nein, Nein!“ Am Ufer angelangt, zerrte ich den Körper aus dem eiskalten Wasser und versuchte den Mann, der mir tot schien, zu tragen. Ich hatte ihn auf dem Arm, war selber emotional sehr angespannt und weinte (obwohl ich ihn eigentlich erst vor ein paar Minuten kennen gelernt hatte und mir sich noch nicht der Sinn meiner Anwesenheit auf dieser Insel erschlossen hatte). Wie auch immer ich es mit meiner körperlichen Statur geschafft hatte, ihn zu tragen, überlegte ich, ob es nun sinnvoller ist, ihn den Berg hoch zu bringen ins Warme oder sofortige Maßnahmen der ersten Hilfe zu versuchen, da mir nicht ersichtlich war, ob die Folgen der Unterkühlung oder die des Sturzes die Schlimmeren waren. Nebenbei versuchte ich Helfer zu alarmieren bis meine Körperkräfte nachließen und ich aufgrund der Bergneigung stürzte. Auf einmal löste sich der Mann auf und ich wunderte mich sehr. Einige Sekunden später fiel eine Art Blitz oder Lichtstrahl vom Himmel und alle auf der Insel Anwesenden versammelten sich an dieser Stelle. Dort angekommen bemerkte ich, dass wirklich alle dort waren, sogar die Familienangehörigen des älteren netten Herrn und auf einmal hatten alle Personen einen Bezug zueinander und zum Ort und kannten sich.

Der Angestellte des Hauses eröffnete die Rede: „Der Mahachohan hat euch alle hierher bestellt, da er eine Mitteilung zu übergeben hat!“

Wir waren mitten im Gebirge, und es befanden sich kleine Schließfächer im Gestein. Ich bekam meinen persönlichen Schlüssel für mein Fach und öffnete es. Es beinhaltete drei hell violette (fliederfarben) Schalen mit geriffelten Rand (außen hellviolett und die Rückseite weiß). Ich wendete die Schalen und es stand auf jeder ein kleines Gedicht, auf der letzten auch eine Telefonnummer und ein Kommentar: „Du kannst mich immer persönlich erreichen“.

Ich sah mir die Schalen an und sah, dass nun auch Amonasi und Kyraleya an diese Ort versammelt waren und ich zeigte ihnen die Schalen.

Ende. Als ich aufwachte, war mein erster Gedanke „Oh nein, die Zeit, ich bin vier Stunden zu spät ...“ Ich nahm mein Handy und rief Amonasi an und wollte ihr erzählen, was ich geträumt hatte. Sie nahm den Hörer ab und ich sagte „Mona, wir waren gerade beim Mahachohan“ Erst dann realisierte ich, was ich sagte ...

Analyse und Deutung:

Die Ausgangssituation spiegelt meine momentane Lebenssituation wieder - der sogenannte Ist-Zustand.

Meine „andere berufliche Tätigkeit“ des Traums stellt meine spirituelle Arbeit dar, die ich parallel zu meinen Jobs ausübe. Ich wurde also als spirituelle Person eingeladen.

Ich folge im Traum einer Einladung eines mir unbekannten Gastgebers und Grund. Dies symbolisiert meine grundlegende Lebenseinstellung, Entscheidungen in meinem Leben nicht aus rein logischen Gründen zu treffen, sondern alle Lebensbilder, Ideen und die Intuition mit einzubeziehen. Dies können andere Menschen häufig nur schwer nachvollziehen, da sich der Sinn der intuitiven Handlungen meistens erst später an den erzielten Ergebnissen erkennen lässt.

Der Besitz und das Grundstück vermitteln mir den Eindruck eines geordneten Systems, hoher Ordnung, strukturelle Bedeutung jedes Gegenstandes und Perfektion, die einen Meister auszeichnet. Alles hat seinen Platz und alles ist ausgeglichen.

Die Wartezeit im Garten ist ein Test meiner Duldsamkeit und Demut.

Der Sturz des Mannes in die Tiefe steht für Loslösung und konfrontiert mich mit meinen Anhaftungen. Meine Hilfe symbolisiert meine Bereitschaft alle Bilder und Aufgaben zu konfrontieren, auch wenn sie unlösbar scheinen. (Der Weg ist zu gefährlich, der Mann viel zu schwer ... ) Die Neigung und das Bemühen den geschädigten Körper zu retten in Form von 1. Hilfe ist richtig, denn aus der Nächstenliebe heraus muss man immer allen Menschen helfen und das Beste versuchen, auch wenn die Situation unlösbar und sinnlos erscheint (Hinzukommt, dass ich durch meine medizinische Bildung verpflichtet bin).

Durch meine vollkommene Bemühung habe ich den Test bestanden und konnte mitgehen zu dem Versammlungsort, der durch den Strahl bekannt wurde. Der Lichtstrahl und die Entmaterialisierung des Körpers und meine Konfrontation sind Beweise, dass diese Person ein Meister ist.

Die plötzliche Bekanntschaft und die Beziehungen der Anwesenden Personen zueinander stellen die bestehende innere Verbindung aller Schüler eines Ashrams dar, auch wenn diese nicht äußerlich sichtbar erscheint.

Der Mahachohan ist der Herr der Zivilisation

Sein Wirken bezieht sich auf die Förderung und Stärkung jener Wechselwirkung zwischen Geist und Materie, Leben und Form, Selbst und Nicht-Selbst, deren Endergebnis das ist, was wir Zivilisation nennen. Er handhabt die Kräfte der Natur, er ist die Hauptquelle der elektrischen Energie, soweit wir diese bis heute kennen.

Unter dem Manu wirken die Regenten der verschiedenen „Welt-Abteilungen“ ... Diese Regenten lenken Länder und Nationen und leiten, wenn auch unbekannt, deren Geschicke. Sie beeinflussen und inspirieren Staatsmänner und Herrscher. Sie flößen den herrschenden Gruppen geistige Kräfte ein; und sie bringen so die beabsichtigten Ergebnisse dort zustande, wo immer Zusammenarbeit und aufnahmebereite Intuition zu finden sind.

Der Weltlehrer waltet über dem Schicksal der großen Religionen und zwar mit Hilfe einer Gruppe von Meistern und Eingeweihten, welche die Tätigkeit dieser verschiedenen Gedankenschulen leiten.

(Alice A. Bailey, Initiation Seite [45], Lucis Trust, Genf)

Die persönliche Schlüsselübergabe und das Schließfach stellen meine persönlichen Aufgaben und die interne Zusammenarbeit mit Eon (1), Sof (2) und Amadeus (3) dar in den Bereichen Kunst, Religion, Politik, symbolisiert durch die drei Schalen.

Die hellvioletten Schalen

Die Farben erklären sich für mich durch die Chakra Arbeit, die ich von Sig (4) lernte.

Die Farbe Lila steht für die Kundalini und Weiß für Gott, aus der Verbindung mit beiden ergibt sich hellviolett. Das Kundalini-Chakra ist das Basis-Chakra und beinhaltet alles Unbewusste, alle Bilder, Träume ... und trägt die Farbe Violett. Die Summe aller Bilder ist die Erdung, die Materie, welche man richtig handhaben muss. Das Gotteszentrum ist das oberste Chakra, es beinhaltet Wissen über Gott, Weisheit, Verwirklichung, Meditation ... Es trägt die Farben Weiß, Gelb und Gold.

Das Hellviolett zeigt die Geschlossenheit des Chakra-Kreises, der erleuchtete Zustand ist erreicht.

Ich habe die Verbindung zum Mahachohan und meine persönliche Aufgabe aus dem Ashram der 64 Meister erhalten. Somit beginnt die vollkommene Mission. Der Herr der Welt ist der Mahachohan, er ist der Meister der Disziplin, der Meister der Materie und der Gesetze. Von ihm habe ich meinen Körper und meinen Geist erhalten, er ist in mir und um mich.

Das Gedicht ist ein Mantra, es bildet sich aus der Summe meiner persönlichen Bilder, die in diese Gefäße (Schalen) hinein gehören. Das erste Bild ist der Start mit dem Traum.

Durch Anwendung dieses Mantras und „wählen“ der Telefonnummer kann ich nun jederzeit den Mahachohan „anrufen“. Dies bedeutet praktisch die Erforderlichkeit und Anwendung des persönlichen Austausches mit den Organisationen und Dingen. Dies entspricht der 4. Lektion von Sof. (Tat für Tat, Einigung, Pflicht zur Lösung, Alles hat seinen Nutzen)

Feroniba: Die Synchronizität ist das Lob des Mahachohans an mich und die Bestätigung, dass alle Dinge im Einklang sind.

Die Kommunikation mit dem Mahachohan wird erreicht durch Perfektion, Organisation, Verantwortung und direktes persönliches Handhaben aller Personen. Jedes Element, jeder Gegenstand, jede Erscheinung, jede Formulierung ist persönlich! Alles was einem gereicht wird und uneingeordnet bleibt, erzeugt eine Spannung, die zur Lösung verpflichtet.

Die Schalen stehen symbolisch für das bedingungslose Weitergeben allen Wissens.

Daraus ergibt sich die Aufgabe der Stabilisierung des Gesamtplanes und die integrierte Flexibilität aller neu erscheinenden Lebensbilder.

Der Mann erschien, löste sich auf und kam als Lichtstrahl wieder. Dies erfolgt nun in meinem „realen“ Leben, indem der Mahachohan Sof, Amadeus und Eon verpflichtete und das Terasof-Gesamtprojekt in die Hand gibt. Amonasi (5) und Kyraleya (6) sind auch versammelt. Es ist das Produkt unseres Gesamtplanes.

1),2),3) und 4) Siehe Forum für die Welt und ihre Meister, 5) und 6) gehören zur Terasof Gruppe

„Vielen Dank an Feroniba für die Hilfe in den Details der Deutung.“

Praktisch ergab sich daraus die Überarbeitung des Gesamtplanes (siehe Projekte)

[FA]

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