Joao de Deus - Der Wunderheiler
Seit 44 Jahren ist João Teixeira da Faria als behandelnder Arzt in Abadiânia, Brasilien tätig. Dort führt er eine Klinik, die kurz „Casa“ (spanisch: Haus) genannt wird und allen Hilfesuchenden offen steht. Täglich strömen hunderte von Menschen aus aller Welt zu diesem Ort. Teilweise sind auch Personen unter ihnen, die von der sogenannten westlichen Ärzteschaft für unheilbar erklärt wurden. Sie alle kommen mit Hoffnung auf Heilung. Und diese bekommen sie. João lässt als begnadetes spirituelles Medium geistige Wesen seinen Körper übernehmen, um physische Operationen, sowie geistige Heilungen durchzuführen, deren Resultate so phänomenal sind, dass er von vielen Menschen als Wunderheiler bezeichnet wird. Sie nennen ihn liebevoll João de Deus - João von Gott.
„Es war nicht ich, der diese meine Mission sich aussuchte. Es war Gott, der sie mir anvertraute. Und ich werde bis zum Ende standhaft bleiben. Ich heile niemanden, es ist Gott, der heilt. Er ist der Weg und die Wahrheit - und überall ist, für diejenigen, die ihn anrufen, dieses höchste Wesen zugegen.“
João de Deus
Es heißt, dass João Teixeira da Faria am 24. Juni 1942 in einem kleinen Dorf im zentralen Brasilien geboren wurde. Sein Vater war Schneider und trotz seiner Bemühungen waren João und seine Familie oft mit Hunger und Armut konfrontiert. Schon als Kind zeigte João hellseherische Fähigkeiten und auf Grund seiner angeborenen rebellischen Art wurde seine offizielle Schulbildung bereits nach zwei Jahren abgebrochen. Vielleicht war dies ein verkleideter Segen, der ihm erlaubte, sich auf eine Weise zu entwickeln, die seiner Bestimmung als Heiler dienlich war. Denn bereits im Alter von 16 Jahren wurde seine heilerische Gabe sichtbar und er begann, durch Brasilien zu reisen. Nähere Aufzeichnungen über sein früheres Leben sind leider nicht bekannt, nur die Erinnerungen seiner Bekannten und diese weichen stark voneinander ab. Auch João selbst ist eine dürftige Quelle für präzise Details. Er erinnert sich an keine seiner Handlungen. Denn während er Menschen heilt, ist er von anderen Wesen „besetzt“. Diese führen rein energetische oder spirituelle Heilungen ebenso durch wie chirurgische Eingriffe. Die sichtbaren Operationen werden völlig unsteril, ohne Betäubung und zum Teil mit Küchenmessern durchgeführt.
In den vergangenen Jahrzehnten wurden Joãos Behandlungen wieder und wieder von ganzen Ärzteteams überprüft und dabei erstaunliche Erkenntnisse gemacht. Nach rein energetischen Behandlungen konnten innerlich Operationsnarben festgestellt werden. Tatsächliche Operationen hinterließen dagegen keine Narben, nicht einmal auf dem Röntgenbild waren sie auszumachen. João schneidet in solchen Fällen vor einem Publikum von Dutzenden von Leuten den Patienten auf und entfernt mit der bloßen Hand Tumore aus dem Körper. Ohne jegliche Betäubung lächelt der Patient entspannt und zuckt nicht einmal mit der Wimper. Ein weiteres Mysterium ist, dass die Wunden fast nie bluten, egal wie weit und tief er sie aufschneidet. Zugenäht wird mit einem Stich und die Operation ist beendet. Medizinisch betrachtet ist dies ein Albtraum, doch die Ergebnisse sind ein großer Segen. Die Zahl der Erfolge geht in die Zigtausend und zieht Menschen aus der ganzen Welt an. Die Brasilianer selbst kommen allein oder in vollen Bussen angereist. An manchen Tagen sind es über 1000 Menschen, die das kleine Zentrum bevölkern. In Abadiânia, cirka zwei Stunden Autofahrt von Brasilia entfernt, gibt es einen ganzen Raum mit zurückgelassenen Krücken, Gehhilfen aller Art und Rollstühlen. Die Leute wurden behandelt, oft nur für wenige Sekunden, und konnten wieder gehen.
Vor vielen Jahren erlitt João selbst einen Schlaganfall und war seitdem halbseitig gelähmt. Weil er weiterhin heilen wollte, ging er in Meditation und lud die Geistwesen ein, weiter durch ihn zu arbeiten. Jedes Mal, wenn eine der 36 jenseitigen Wesen in seinen Körper eintrat, war die Lähmung vollständig verschwunden und er konnte sich frei bewegen. Sobald João am Ende der Sitzungen wieder seinen Körper übernahm, war die Lähmung erneut da. Nach einigen Monaten forderten ihn die geistigen Heiler auf, sich selbst zu operieren. Tatsächlich waren es die geistigen Wesen, die mit den Händen von João seinen eigenen Körper operierten. Zu diesem Anlass lud João die Presse ein. João schnitt sich selbst am Brustkorb auf, wobei diesmal relativ viel Blut austrat. Als die Wesenheiten nach der Operation den Körper von João verließen, kam die Lähmung nicht mehr zurück.
Um den Geistwesen in seinen Körper Einlass zu gewähren, meditiert João. Ein simples Kreuz haltend steht er vor einem Tisch. Er beginnt, indem er bittet, dass seine Hände bei der Verrichtung der Arbeit des Tages geführt werden. Dann, sobald er anfängt, das Vaterunser zu rezitieren, tritt das Wesen in ihn ein und übernimmt die Kontrolle über seinen Körper. Es gibt 36 verschiedene Wesen, die während ihres physischen Lebens alle bemerkenswerte Persönlichkeiten waren. Sie sind Seelen verstorbener Doktoren, Chirurgen, Heiler, Psychologen und Theologen, die einen solch hohen Entwicklungsstand erreicht haben, dass es für sie nicht länger erforderlich ist, auf der Erde geboren zu werden. João kann nur einem Wesen zugleich die Kontrolle über seinen Körper gewähren, doch ist es jederzeit möglich, dass die Wesen wechseln, sofern dies erforderlich sein sollte. Dies jedoch hat keine einschränkende Wirkung auf die Anzahl der Wesen, die zur selben Zeit außerhalb seines Körpers Operationen durchführen können. Jedes Wesen bringt, wenn es die Kontrolle über den Körper übernimmt, dessen eigene Persönlichkeit mit, die von ihren Vorleben geprägt ist. Das erste Wesen, das jemals João „überschattete“, war die Seele von König Salomo. Das Hauptwesen ist Dom Inácio de Loyola (St. Ignatius de Loyola), nach dem das Haus benannt wurde.
Dieser spanische Edelmann wurde im Jahre 1491 in eine der reichsten Familien Spaniens geboren. Das Casa de Dom Inácio wird aufgrund der Ähnlichkeiten zwischen dem Leben dieses Wesens und dem Leben Joãos so benannt. Beide Leben waren von ständiger Verfolgung, Einkerkerung,
sowie fortwährendem Spott geprägt. Beide Lehren beinhalten eine simple spirituelle Philosophie, die auf frühen Religionen aufbaut. Ein Glauben an Gott, Christus, den heiligen Geist und Reinkarnation. Sie sind jedoch von modernen religiösen Dogmen ungetrübt.
Zu Zeiten der Militärdiktatur erlitt João immer wieder Verfolgungen und ungesetzliche Inhaftierungen, weil seine Heil-Erfolge massive Ge-genkräfte auslösten. Seit cirka 20 Jahren hat er nun in Abadiânia einen ruhigen Ort für seine Tätigkeit gefunden, obwohl häufig Gerichtsprozesse wegen unerlaubter Heiltätigkeiten gegen ihn angestrengt werden, die allerdings immer wieder eingestellt werden, da bereits Millionen von Brasilianern aus allen gesellschaftlichen Kreisen bis hin zu Richtern vom obersten Bundesgericht erfolgreich von ihm geheilt wurden.
Nach so vielen Jahren unzähliger Heilerfolge ist João der einfache, liebevolle Mensch geblieben, dessen Leben mit aller Kraft und Entschlossenheit der Heilung gewidmet ist. Seine robuste Physis und sein unbeugsamer Wille, durch diese göttliche Gabe seinen Mitmenschen zu dienen, geben ihm die Kraft, die schier unmenschlichen Belastungen zu tragen, die diese Aufgabe mit sich bringt. Die Tore des Casas stehen jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag für alle Hilfesuchende offen. Um 8 Uhr erhalten die Gäste eine kurze Einführung zu den Vorgehensweisen und werden gebeten, sich ihrer jeweiligen bevorzugten Behandlung gemäß nach aufzustellen: sichtbare Operation, unsichtbare Operation, erstmalige oder wiederholte Behandlungen. Diejenigen, die sich für eine unsichtbare Operation entscheiden, werden zur Vorbereitung in den Inten-sivoperationsraum gebracht und diejenigen, die sich einer sichtbaren Operation unterziehen wollen, werden in den Hauptmeditationsraum (engl.: current room) geführt und gebeten, für eine halbe Stunde zu meditieren, bevor sie in die Haupthalle zu ihrer Operation geführt werden. Dies ist zu einem gewissen Anteil davon abhängig, welches Wesen zu jener Zeit anwesend ist, da ein jedes über eigene Spezialgebiete verfügt. João meditiert, bevor er den Hauptmeditationsraum betritt, in einem kleinen Raum, an der Rückseite des Komplexes gelegen. Er nimmt einige, die auf ihre Operationen warten, an die Hand und führt sie zur Haupthalle, in der er mit seiner Arbeit beginnt. Diese sichtbaren Operationen werden vor den Augen der Menschen, die darauf warten, das Wesen zu konsultieren, durchgeführt. Abgesehen vom Hauptgrund, Leiden und Krankheit zu lindern, dienen diese Demons-trationen außerdem noch dem Zweck, die Existenz der spirituellen Welt zu beweisen, sowie dem Empfang von spiritueller Heilung durch die Christusenergie. Darüber hinaus wird der Glaube und die Ausrichtung jeder Person ge-festigt.
Es kommt während der Heilungen und Operationen oft vor, dass, sobald das Wesen die Blaupause eines Individuums gesehen oder gelesen hat, es die betreffende Person zur Seite nimmt, einen spirituelle Dinge betreffenden Ratschlag erteilt, vorschlägt, die Essgewohnheiten zu ändern oder gar eine nachdrückliche Warnung ausspricht, unmoralisches Verhalten zu ändern. Oft zeigt es auf jemanden und weist ihn an, zu gehen und zu meditieren. Das kann in der Heilungswirkung der Energie in den Meditationsräumen begründet liegen, daran, dass die Person meditieren soll, um ihr spirituelles Gewahrsein vor der Heilung zu erhöhen, oder dass sie als Medium erkannt wurde, fähig, kraftvolle Energien zu erzeugen. All diese Ereignisse werden vom Kameramann des Hauses auf Band aufgezeichnet und können gegen Entrichtung einer bescheidenen Gebühr, der Deckung der Produktions-kosten dienend, erworben werden. „Überschattet“ beginnt João jede Sitzung im Intensivbehandlungsraum, wo er diejenigen sondert und vorbereitet, die eine sichtbare Operation wünschen. Dann wendet er seine Aufmerksamkeit den Leuten zu, die in Meditation auf unsichtbare Operationen warten. In einem kurzen Moment erklärt er die Operationen für vollendet. Einige Empfänger fühlen die Operationen, andere nicht, jedoch sind sie alle augenblicklich vollendet. Dann bringt João, immernoch von einem Wesen kontrolliert, die Personen, welche auf sichtbare Operationen warten, zu diesem Zweck in die Haupthalle vor die wartende Menge. Wenn die Operationen vollendet sind, kehrt er in den Hauptmeditationsraum zurück, wo er sich setzt, um die Leute, die sich anstellen, der Reihe nach zu empfangen. Er befasst sich mit jeder Person nur eine erstaunlich kurze Zeit. Sowie sie herantreten, „durchleuchtet“ sie das Wesen und ist sofort bereit, den notwendigen Rat zu erteilen. Einigen werden Verschreibungen für Kräutermedizin gegeben, einige werden zu den naheliegenden Sitzen zum Spenden von Energie gewiesen, während andere in die Intensivbehandlungsräume zur unsichtbaren Operation dirigiert werden oder, wenn ihre Operation ein anderes Wesen erforderlich macht, wird ihnen mitgeteilt, wann sie wieder zur Behandlung zu erscheinen haben. Er wird solange bleiben, bis die letzte Person versorgt ist.
Am Ende des täglichen Programms empfängt der immer noch „überschattete“ João jedes Medium einzeln zu einer Segnung all derjenigen, die viele Stunden lang gesessen und Energien beigesteuert haben, und wendet sich eventuellen speziellen Anliegen, die sie haben mögen, zu. Dann steht er auf, beginnt ein kurzes Gebet und das Wesen verlässt, ein vernehmbares Schaudern Joãos schwerer Gestalt hinterlassend, dessen Körper.
Literatur:
Robert Pellegrino: Der Wunderheiler - Die Lebensgeschichte von João de Deus
Josi Raven Wing: Das Buch der Wunder - Die Heilungsarbeit von João de Deus
Näheres zu Erscheinungstermin und Bestellmöglichkeiten auf www.earth-oasis-travel.de
Web: deutsch
www.staette-der-heilung.de
www.friendsofthecasa.org
www.johnofgod.de
englisch
www.johnofgod.com
www.healingbrazil.com
www.brazilangel.com/brazilangel_casa.htm
www.touch-star.com
www.resonateview.org/joao/gettingthere.htm
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